© Zettelmann


Dauer: ca. 360 Min.

Tickets: 12 € - 8 € (erm.)

Gespielt am:

Mi 06.06.2018



© HD Seibt
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TEATUR

ausgefallene vorstellung #1

PAF Performing Arts Festival 2018


Acht Künstler*innen erhalten eine Einladung und einige wenige Spielregeln. Jede*r bereitet sich auf seinen/ihren Anteil am Gesamtgeschehen vor, ohne zu wissen, was die anderen vorhaben. Am Tag der Vorstellung treffen sie erstmalig zusammen. Das Hybrid aus Performance und Installation lädt das Publikum dazu ein, den Raum zu durchstreifen, zu beobachten, einzugreifen.
Achtung: Eintritt kostet den Verstand.

Leuchte, Geräuschmanipulation & Joker: Rico Federle
Konzept & Performance: Nadine Giese
Objekte & Performance: Arne Groh
Projektion & Performance: Sacha Kahir
Musiker & Performer: Ben Osborn
Archäologiefiktion & Performance: Thomas Kleinschmidt
Akustoskopie & Performance: Grit Lindau
Elektroakustische Unfälle & Performance: Uwe Moellhusen
BarKasse & Performance: Janine Gottwald
Idee, Raum & Performance: zettelmann

Die TEATUR wurde 2013 von Nadine Giese und zettelmann in Berlin gegründet. Die TEATUR sucht und kreiert zwischen Performance, Bewegungstheater und Objektspiel. Ihr Debut "MINUS TAURUS" zeigten sie in Berlin, Lingen & Valdrome (F); weitere Arbeiten wie "Mischbrotgolem", "Das Röcheln", und "Killt Dada". Ein Ernstfall mit Volkstanz auf verschiedenen Bühnen in Berlin, Kassel, Zürich (CH) & Chalonnes-sur-Loire (F). Für die Performance/ Installation "ausgefallene vorstellung #1" laden sie erstmalig Gastkünstler*innen ein, mit ihnen ein gemeinsames Experiment zu wagen.

Breitenschau der freien Szene :
Das Performing Arts Festival bespielt die ganze Stadt

Ausschnitt aus dem Artikel von Doris Meierhenrich 08.06.18, 14:11 Uhr

Kulturhäuser zu Gewinnimmobilien
Bis 2015 kam die freie Szene dafür in den bekannten Produktionshäusern HAU, Sophiensaele, später auch im Ballhaus Ost und dem Theaterdiscounter zusammen, um sich ein Mal jährlich dort in schnell getakteten Kurzproduktionen geballt zu präsentieren.
Die Zahl der Truppen aber wuchs, gleichzeitig wurden die Existenzbedingungen vieler kleiner, unbekannter, aber immens wichtiger Spielstätten in der Stadt immer prekärer: Mieten stiegen, alte Kulturhäuser wurden umgepreist zu Gewinnimmobilien. Auch dagegen anzugehen, hat der Landesverband Freier darstellender Künste mit seinem PAF einen riesigen Sprung gemacht: hinein in die Stadt und auch heraus aus der Fixiertheit auf die Leistungsschau der eigene Kunst.
So ist nun

In Kooperation mit:

Performing Arts Festival Berlin