© Daniel Voskresensky


Tickets: 14, - / 9,- (erm.)

Gespielt am:

Do 11.04.2019
Fr 12.04.2019
Sa 13.04.2019

Winnie: Marie Philipp

Willie: Winfried Goos

Regie: Claudia Marks

Kostüme: Wicke Naujoks

Musik: Frans Willems

Video: Winfried Goos

Beratung Dramaturgie: Elisa Leroy

Beratung Bühne: Emilie Cognard



Glückliche Tage

von Samuel Beckett



Winnie und Willie vegetieren in einem zeitlichen und geographischen Vakuum ihrem Ende entgegen. Winnie steckt bis zur Brust in einem Erdhaufen - ein weiblicher Torso, der so tut, als sei er ein intaktes menschliches Wesen. Die Monologe ihrer qualvollen Isolation balancieren am Rand des Schweigens, das ihren Partner Willie bereits umfängt. Je länger und tiefer die Stille, umso drängender die Frage, ob Sprache alleine reicht, wenn kein Dialog mehr möglich ist.

Wie kaum ein anderer Dramatiker hat Samuel Beckett nach Sinn und Unsinn der menschlichen Existenz gefragt und das »Bewußtsein« des 21. Jahrhunderts geprägt. In Becketts Werken findet dieses Jahrhundert seinen Ausdruck: Endzeit, Aussichtslosigkeit, Pessimismus und die Überzeugung von der Absurdität der menschlichen Existenz.Fotos: Daniel Voskresensky