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Donnerstag 19.12., um 20:00 Uhr  

Performance: Sára Šimek Arnstein, Sara Märc



PerformanCZe ExchangeD

What´s happening

Ensemble Ufftenzivot

Zwei Frauen wandern durch die Gegenwart und suchen nach Parallelen in unterschiedlichen Welten. Wie hängt die Klimaerwärmung mit der Menstruation zusammen? Wie beeinflusst Feminismus den Umweltschutz? Was würde David Attenborough dazu sagen? Wie kritisch ist die ökologische Krise und wie wichtig ist die Suche nach Zusammenhängen?

Sara Arnstein und Sara Märc haben ihre Arbeit an dieser Aufführung bereits im Sommer 2018 während der Berliner Residenz im Theater ACUD begonnen. Die Work-in-Progress Performance, die sie nach der Residenz präsentiert haben, hat die Zuschauer stets unterhalten, oft überrascht, gelegentlich schockiert und manchmal sogar zu physischen Reaktionen geführt.

Ufftenživot (Sára Šimek Arnstein und Jiří Šimek) widmen sich dem Autorentheater, dem Tanz, der Bewegung, neuen Medien und der Slam Poetry. Sie werden inspiriert von der Absurdität und Inkonsistenz der Welt, und sie hinterfragen in ihren Stücken die Vielfältigkeit der Realität. In der aktuellen Aufführung arbeiten sie mit Sara Jan Märc zusammen, ebenfalls eine tschechische Performerin, die sich an dem What ́s happening Projekt beteiligte.

Das Ensemble wurde 2013 gegründet. Seitdem nehmen sie regelmäßig an nationalen und interantionalen Festivals teil. Das letzte Projekt „Keep Calm“ (2017) wurde in einer Umfrage der tschechischen Theaterplattform i-divadlo.cz zur besten Aufführung der freien Szene gekürt.  Sara Arnstein wurde in der gleichen Umfrage als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

Das Ensemble kombiniert unterschiedliche Disziplinen, sucht neue Wege der szenischen Sprache und testet die Grenzen des Theaters aus. Am Anfang des künstlerischen Prozesses steht ein Thema. Durch Exploration, Improvisation und Experimente kristallisiert sich die finale Form der  Inszenierung heraus.  Ufftenzivot verbindet unterschiedliche theaterale Ausdrucksformen (Bewegung, gesprochenes Wort, Marionetten, Projektion) und widmet sich der Beziehung zwischen dem Zuschauer und dem Performer.