Tickets: 12,00 / 8,00 €

Karten-Reservierung:

Freitag 20.09., um 20:00 Uhr  
Samstag 21.09., um 20:00 Uhr  
Samstag 05.10., um 20:00 Uhr  

Stück, Spiel: Viki J. Mierzicki, Jan Viethen, Yael Schüler

Regie, Fassung: Jan Viethen

Ausstattung: Viki J. Mierzicki

dramaturgische Beratung: Viola Köster

Produktion: Yael Schüler



y-productions & pushpull

mate

(engl. Genosse, Kumpel, Partner, sich paaren, matt setzen)

Ist das Freiheit oder kann das weg?

Die Geschichte spielt 1943, 1988 und 2019.

Zwei Männer treffen aufeinander, der eine maßlos, hungrig, ohne Skrupel, voller Überlebensdrang, Gewinn- und Geltungssucht, aber ohne eigene Identität und Eigenschaften, der andere sensibel, kultiviert, diskret, aber verwundet und gefangen in der Vergangenheit. Sie beginnen ein Spiel mit immer höherem Einsatz. Sie provozieren einander, schärfen sich aneinander, brauchen einander, bekämpfen sich, zerbrechen aneinander. Ein Zweikampf auf einer Bühne, in einem Kopf, in einem Hirn, in einer Zelle.

Ein Stück, nach gestohlenen Anordnungen aus Stefan Zweigs „Schachnovelle“, das Kapital aus dem Trauma schlägt und rückwärts vor der Vergangenheit wegläuft.

The winner takes it all. Aber dann ist das Spiel zu Ende. Also besser aufhören oder weiterspielen?

(Der Zuschauer ist eingeladen zu einer lustvollen Selbstzerfleischung mit Verhör, Flucht, Freiheit, Freizeit, Punk, Tod und Ausverkauf und natürlich Kartoffelsuppe. Sie dürfen ihr Handy anlassen.)Eine Produktion von y-productions und pushpull. Mit Unterstützung von der Dr. h. c. Emile Dreyfus Stiftung und der Heinz und Heide Dürr Stiftung

Jan Viethen wuchs im Rheinland auf und studierte an der Folkwanghochschule Essen. Er ist freischaffender Schauspieler und lebt in Berlin. Unter anderem spielte er an den Nationaltheatern in Mannheim und Weimar, am Theater Basel, am Volkstheater, München, an der Volksbühne Berlin, am Theater Neumarkt Zürich, am Theater Aachen und am Schauspiel Düsseldorf. Außerdem ist er immer wieder in der freien Szene aktiv. Er arbeitete u.a. mit Regisseuren wie Simon Solberg, Theodoros Terzopoulos, Volker Lösch, Elias Perrig, Schorsch Kamerun und Peter Kastenmüller. Wenn er nicht spielt, schreibt er und entwickelt eigene Projekte.

Viki J. Mierzicki- geboren 1963 in Torun (Pl) ist ein in Berlin und dem deutsch-polnischen Grenzstreifen lebender, Künstler, Gestalter und Performer. In Polen erhielt er eine musikalische und technische Ausbildung und war als Musiker in der Solidarnosc Bewegung aktiv. Nachdem jedoch sein freies Leben und der Weg als Musiker im kommunistischen Polen unmöglich gemacht wurden, kehrte er dem Regime den Rücken und wanderte 1986 in die Bundesrepublik aus. Seit Anfang `90 arbeitet er als Kunstmaler und als Gestalter von Theaterbühnen und anderen bespielbaren Flächen und realisierte kürzlich z.B. das Bühnenbild für Akram Khans Solo-Stück „Xenos“. Er wurde als Maler inspiriert von Künstlern wie Dubuffet, Soutine und de Koonig. Als Performer stand er in Shimon Levys Inszenierung „Niemand sonst- ish milvadcha“ in Berlin, Basel, Tel Aviv und Jerusalem auf der Bühne.

geboren am 3.2.1983, studierte an der Ecole internationale de Théâtre Jacques Lecoq in Paris theatrale Kreation. In Berlin absolvierte sie die Ausbildung zur Schauspielerin am Europäischen Theaterinstitut, sowie bei verschiedenen Lehrern aus Berlin, Frankreich und Israel für Ausdruckstanz, Method Acting und Improvisations-Performance. Außerdem besuchte sie das Camera Actor´s Studio am Institut für Schauspiel-, Film- und Fernsehberufe, Berlin. Sie spielte in diversen Theaterproduktionen, z. B. in den Sophiensälen und am Theater unterm Dach Berlin, am Neuen Theater am Bahnhof Arlesheim (CH), am Acco Theatre Center (IL), mit Regisseuren wie Wenke Hardt, Shimon Levy, Hannan Ishay u.a. Aktuell ist sie am Acud Theater in „Offside“ zu sehen in der Inszenierung von Felix Goldmann.

Seit 2010 produziert sie als y-productions Theater-Projekte in Zusammenarbeit mit Theaterschaffenden, Musikern und bildenden Künstlern aus Deutschland, Israel, der Schweiz und Polen, mit denen sie in eben diesen Ländern auftritt.


Mit freundlicher Unterstützung von: