Dauer: 60 Minuten

Tickets: 12,- / 8,-

Karten-Reservierung:

Freitag 17.04., um 20:00 Uhr  

Direction: Fabio Dornas

Creation, concept and performance: Fabio Dornas, Cliver Honorato, Luciana Alvarenga

Lighting design: Rony Camargo

Live music: Cliver Honorato, Luciana Alvarenga

Costume design: Silma Dornas

Set design: Silma Dornas, Louis Mooren

Production: Nyvea Karam



E o que fica?


Der wesentliche Akt dieser Performance besteht zuerst darin, sich überhaupt auf die Bühne zu stellen. Ein provokativer Akt insofern, als dass das „sich auf die Bühne stellen“ meistens impliziert, etwas bereits entwickeltes, ein organisiertes Geschehen zeigen zu wollen.

In dieser Performance steht jedoch die einfache Begegnung der PerformerInnen auf der Bühne im Fokus und ihre Risikobereitschaft, die eigene Komfortzone zu verlassen und flexibel auf das momentane Geschehen zu reagieren.
Es geht darum, die Gestaltungskraft der anderen PerformerInnen wahrzunehmen und sich gleichzeitig daran zu erinnern, ebenfalls auf die Entwicklung der Performance einwirken zu können.

Um die Offenheit, die „nicht Gesetztheit“ der performativen Struktur zu verstärken, wurde die Performance unter Einbeziehung mehrerer GastregisseurInnen entwickelt, die jeweils innerhalb weniger Proben die Möglichkeit hatten, in die Regie einzugreifen und die Performance innerhalb des ursprünglichen Vorschlags zu verändern.

Es handelt sich also im Wesentlichen um ein Experiment, in welchem sowohl PerformerInnen als auch RegisseurInnen sich darauf einlassen müssen die Performance andauernd neu zu entwickeln. Dabei zieht sich dieses Experiment über einen unbestimmten Zeitraum hin. So besteht die wesentliche Provokation der Performance in dem Paradoxon eine Struktur zu modifizieren, in ungewöhnlicher Weise zu verändern und neu zu erfinden, die festgelegt sein sollte, die aber nie festgelegt wurde.


A performance, an encounter among artists. Being on stage is the essential axis for this provocation, where the artist is encouraged to leave his comfort zone and connect with the distinctiveness in a work, which happens in different ways, constantly, recognizing the power of the other person on stage, without leaving their own presence behind.

Being at risk is the main focus of this performance, allowing different guest directors - who accepted the challenge together with the artists - to interfere in the direction. This so-called ‘prompt direction’ takes place within the original proposal within only a few rehearsals. Is it possible to change and develop yourself within an unforeseeable time span?

This is exactly the kind of provocation this performance aims at. Both director and artists on stage will have to be open to try and experiment in an indefinite time, unusual proposals of reinventing a performance which, supposedly, already would or should have been organized.

Anyway, people, ideas, moments and sensations always come and go, and in the end this question always persists. and what remains?