© Michael Felsch


Tickets: 15,- / 10,- (erm.)

Kartenvorverkauf:

Samstag 29.01., um 20:00 Uhr  
Sonntag 30.01., um 20:00 Uhr  
Donnerstag 17.02., um 20:00 Uhr  
Freitag 18.02., um 20:00 Uhr  
Samstag 19.02., um 20:00 Uhr  

Facebook: facebook.com/events/1405583063209414

Schauspiel:
Runa Pernoda Schaefer

Regie:
Claudia Marks

Kostüm:
Wicke Naujoks

Musik:
Badam Badam

Übersetzung:
Anne Tismer

Pressekontakt:
Yven Augustin
i. A. ACUD Theater
AugustinPR
Mobil: +49 (0)157 34 52 94 76
info@augustinpr.de



20. November

von Lars Norén


Als ein Schüler im November 2006 in der Geschwister-Scholl-Schule in Emsdetten fünf Lehrer und Mitschüler durch Schüsse verletzte und sich anschließend selbst tötete, hinterließ er Aufzeichnungen im Internet.

Dieses Material diente Lars Norén als Grundlage für seinen Monolog. Doch bei aller Nähe zu den Fakten ist „20. November“ kein Tatsachenbericht. So eloquent wie eindringlich berichtet Noréns Protagonist von einem Leben als Außenseiter, von Mobbing in der Schule, überforderten Lehrern, kleinen und großen Demütigungen. Noréns Text entwirft das Porträt eines Täters, der in seiner Ohnmacht und Wut durch gut gemeinte Beschwichtigungsfloskeln, Appelle an Vernunft und Geduld nicht mehr aufzuhalten ist. 

"Noréns Stück konfrontiert uns mit etwas, von dem wir nichts wissen wollen: Unserer gemeinsamen Verantwortung für diesen mörderischen Wahnsinn...

Bei der Erkenntnis, in welchem Ausmaß unsere Gesellschaft Menschen ausnutzt, ausstößt und zurücklässt, die auf Rache sinnen, schnürt sich einem die Kehle zu. Etwas ist aus dem Gleichgewicht, und wieder ist es Lars Norén, der mit seinem Theater des Unbehagens den Finger in die Wunde legt." (Le Soir)

Quelle: Rowohlt Theater Verlag

© Michael Felsch

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© Lina Ikse, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Geboren 1944 in Stockholm, wuchs Norén in Genarp und Lund auf. Er begann seine literarische Arbeit als Lyriker. Zwischen 1962 und 1980 erschien fast jedes Jahr ein Gedichtband von ihm in Schweden. Seinen ersten Kontakt zum Theater hatte er 1961/62 als Regieassistent in Stockholm. Bis sein erstes Stück herauskam, dauerte es allerdings noch zehn Jahre. „Die Fürstenlecker“ erschien 1972. Der Durchbruch als Dramatiker erfolgte Ende der 1970er Jahre.

Ab 1993 war Norén auch als Regisseur tätig. Bis Mai 2005 war er Intendant des Stockholmer „Riksteater“. Von 2009 bis 2011 war er Direktor des Folkteaterns in Göteborg. Er starb im Januar 2021 im Alter von 76 Jahren an einer COVID-19-Erkrankung. (Auszug aus Wikipedia.)

Eintrag auf Wikipedia

Portraitfoto: Urheber Lina Ikse, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Quelle: Folkteatern Göteburg

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